VITALSTOFFE

Manche Ärzte, Ernährungsberater und Gesundheits-Publizisten vertreten die Ansicht, der Mensch benötige bei vernünftiger Ernährung keine zusätzlichen Vitalstoffe. Dies stimmt nur sehr bedingt. Denn die Vertreter dieser These übersehen fünf entscheidende Dinge:

Das anthropologische Problem
In den westlichen Ländern üben heute die meisten Menschen eine Tätigkeit aus, die mit geringen körperlichen Anstrengungen verbunden ist. Dies bedeutet, dass der Kalorienbedarf im Vergleich zu früheren Zeiten deutlich zurückgegangen ist. Deshalb nehmen heute viele Men-schen weniger Vitalstoffe auf, als ihr Körper benötigt. Umgekehrt hat sich jedoch der Bedarf des menschlichen Körpers an essentiellen Nähr- und Schutzstoffen nicht verringert.

Das Qualitäts-Problem
Viele landwirtschaftliche Produkte werden heute auf ausgelaugten Böden angepflanzt oder zu rascherem Wachstum angetrieben. Dazu kommt, dass bei der Ernte, auf den langen Transportwegen und der industriellen Verarbeitung viele Vitamine zerstört werden. Auch wer sich vernünftig zu ernähren sucht, erhält deshalb oft nicht die erforderlichen orthomolekularen Stoffe.

Das Fett-und-Eiweiss-Problem
Fast Food und Convenience tragen dazu bei, dass heute im Allgemeinen zu fett und zu eiweissreich gegessen wird, während umgekehrt ein grosses Defizit an Polyphenolen – spezifischen pflanzlichen Schutzstoffen – besteht. Dies bewirkt, dass der Körper zu wenig von jenen Stoffen erhält, die er zur Kompensation einer falschen Ernährung benötigt.

Das Problem der Lebensbedingungen
Wir leben heute in einer Welt, die mit grossem Lärm und vielerlei Umweltgiften belastet ist. Dazu kommen häufig Stress und zeitweise Überforderung am Arbeitsplatz, in Gesellschaft und Familie. Diese schwieriger und ungesünder gewordenen Lebensumstände würden jedoch eine An- statt eine Abreicherung der Nahrung mit essentiellen Stoffen erfordern.

Die spezifischen Bedürfnisse der Senioren
Menschen im Seniorenalter benötigen weniger Kalorien als junge und mitten in der Erwerbstätigkeit stehende Personen. Der Bedarf an orthomolekularen Stoffen nimmt jedoch nicht im gleichen Masse ab – im Gegenteil. Dazu kommt, dass sich Unterversorgungen mit wichtigen Stoffen erst im Alter bemerkbar zu machen beginnen – wie beispielsweise Kalzium-Defizite.

Eine vernünftige Ernährung vermag solche Defizite häufig nicht voll auszugleichen. Zudem hat eine Untersuchung in Deutschland gezeigt, dass lediglich 11% der Menschen sich nach ernährungsphysiologischen Grundsätzen sinnvoll ernähren oder aufgrund ihrer Lebensumstände überhaupt in der Lage sind, sich so zu ernähren. Deshalb kann die Einnahme des einen oder anderen Nahrungsergänzungsmittels durchaus Sinn machen. Einen generellen Ansatz bieten dabei unsere Multivitamin- und Multimineral-Präparate, die auf eine kontinuierliche Anreicherung der Nahrung mit den wichtigsten Vitalstoffen ausgelegt sind.