Neu: Ein ultradünner Silikongel-Verband namens «Mepiform»
 

Beim Versuch, die effiziente und vielversprechende Silikon-Methode funktionaler und anwendungsfreundlicher zu gestalten, ist den Forschern der schwedischen Mölnlycke-Gruppe – einer führenden Herstellerin von klinischem Material für die Wundpflege – ein aufsehenerregender Durchbruch gelungen: Sie entwickelten ein ultradünnes Verbandmaterial, welches aus drei Schichten besteht und eine sehr effiziente Silikon-Applikation mit höchstem Trag- und Anwendungskomfort verbindet.

Das Material, welches heute nach ausgiebiger praktischer Erprobung im chirurgischen Bereich als narbenkosmetisches Mittel in den Handel gelangt, trägt den Namen «Mepiform».

Mepiform besteht aus drei dünnen Materialschichten: Auf der Aussenseite befindet sich ein wasserdichter, aber sauerstoff- und wasserdampfdurchlässiger Polyurethanfilm. Die Mittelschicht besteht aus einem hautfarbenen Vliesstoff, und dieser wiederum ist auf der der Haut zugewandten Seite mit «Safetac™»-Silikongel beschichtet.

 
 

Dieses Silikongel erfüllt eine doppelte Funktion: Einerseits wirkt es korrigierend auf die Narbe ein, anderseits gewährleistet es eine sichere Mikrohaftung des Pflasters auf der Haut, ohne diese zu irritieren oder zu traumatisieren. Die positiven Wirkungen des «Safetac™»-Gels auf junge und alte Narben wie auch die Dauerhaftigkeit und die hohe Wirkungsdauer dieses Materials konnten in verschiedenen empirischen Studien nachgewiesen werden.

Mepiform eignet sich zur Behandlung von jungen und alten hypertrophen Narben und Keloiden, aber auch zur Prävention starker Narbenbildung bei geschlossenen Wunden. Es vermindert den Juckreiz, zieht die Rötung aus den Narben, wirkt dank seiner Tönung und relativen Transparenz unauffällig auf heller und dunkler Haut und kann deshalb auch auf sichtbaren Hautpartien – so beispielsweise im Gesicht, an Armen und Beinen – gut getragen werden.

 

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